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Reiki entdecken
Wer möchte das nicht: Sich tief entspannen können, sein Immunsystem stärken, heilende Energie und körperliches Wohlbefinden gewinnen,... einfach durch Handauflegen. Das und noch vieles mehr kann Reiki. Vor Jahren noch als esotherischer Humbuk belächelt, hat sich diese Fernöstliche Energiemedizin auch im Westen erfolgreich etabliert. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt praktizieren Reiki, behandeln sich selbst und andere mit der universellen Lebensenergie. Viele wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung von Reiki auf Körper und Psyche. Die klassische Medizin hat das Potential dieser Naturheilmethode erkannt und öffnet sich den Möglichkeiten der positiven Zusammenarbeit zum ganzheitlichen Wohle der Patienten:innen. So ist es nicht verwunderlich, dass mitlerweile weltweit in hunderten von Spitälern Reiki praktiziert wird. Viele Ärzte:innen, Therapeuten:innen und Pflegefach-personal lernen heute selbst Reiki als ergänzende Heil- und Behandlungsweise. In vielen Rehabilations- und Gesundheitszentren, wird Reiki als komplementär medizinische Behandlung angeboten. Das faszinierende: man kann Reiki auch als Selbsthilfemethode und Gesundheitsprophylaxe für sich nutzen.

Über Reiki
Reiki ist ein japanischer Begriff: Rei bedeutet universell aber auch heilig, Geist, Gabe und Ki steht für Lebens-Energie. Chi (Qi) ist die fundamentale Lebensenergie im Daoismus und findet sich in vielen weltlichen Philosophien als energetisches Prinzip wieder: sie ist vergleichbar mit dem hinduistischen Prana, dem Lung im tibetischen Buddhismus, im Hawaiianischen Kahuna als Mana, in der christlichen Welt als Heiliger Geist und die moderne Wissenschaft spricht von Kosmischer Energie oder Elektromagnetischem Feld. Alle diese Konzepte beschreiben eine allgegenwärtige Energie, die das Universum und Lebewesen umgibt. Einige nennen diese Universelle Lebensenergie göttlich, aber eigentlich ist die Reiki-Kraft religionslos und vor allem unpolar, d.h. sie fliesst frei dorthin, wo sie benötigt wird. Die Heilkunst durch das Auflegen der Hände und Mantras/Gebete sprechen ist so alt wie die Menschheit, Jahrtausende in Vergessenheit geraten, aber doch in vielen alten religiösen Schriften benannt (z.B.: im Neuen Testament heilte Jesus mit den Händen unzählige Menschen...und gab nach seiner Auferstehung Anweisung an seine Jünger, Kranke mit den Händen zu heilen MK 16,17/18). Wenn wir uns aber in der Christlichen Historie des Mittelalters umschauen, werden wir unsagbar furchtbare Umtriebe, Verbrechen und Morde (Hexenverfolgung, Inquisition) gegen Frauen und Männer entdecken, die eben genau „nur“ HEILEN wollten und diese Gabe praktiziert haben...Ich behaupte, dass uns dieses Wahrheitsverdrehen und vorallem Verbot (unter Todes-Androhung!) diese gegebenen Fähigkeiten anzuwenden, durch religiöse Systeme traumatisiert hat (Epigenetik). Ich spreche hier nicht von Wunderheilungen, Gesundbeten, Pilgerfahrten,...die durchaus ihre Berechtigung haben. Dennoch scheint diese furchtbare Zeit seine Narben hinterlassen zu haben: unser Ur-Wissen von der Selbstheilung wird immer noch von Angst und Skepsis überschattet und das Vertrauen in die eigenen Selbstheilungskräfte hat einen Knacks bekommen.Anfang des 19.Jahrhunderts wurde das traditionelle Handauflegen durch den Tendai-Buddhist Mikao Usui wiederentdeckt. Er war als spirituell praktizierender Mönch aus einer Samurai Familie stammend auf der Suche nach dem Ur-Heilungs-Systems, das in so vielen alten Schriften und nahezu allen Religionen beschrieben wurde. Durch seine unzählige Reisen, Recherchen in Klöstern (über spirituelle Praktiken, Wissen und Techniken aus verschiedenen Traditionen wie Buddhismus, Shintoismus, Daoismus,...) und viele Jahre später während einer 21-tägigen Fastenmeditation auf dem heiligen Berg Kurama nahe Kyōto hatte Usui nach eigenen Angaben eine Art Satori-Erleuchtungserlebnis. Er erlangte dort die Fähigkeit mithilfe seiner Hände, durch Symbole und entsprechende Mantras ein energetisches Heilsystem zu praktizieren, das er Usui Reiki Ryōhō (臼井靈氣療法) nannte.Wir alle besitzen von Geburt an diese Fähigkeit: die Lebensenergie fliesst durch eine Art Kanal im Körper, der aber je nach guter/schlechter Lebens-Erfahrung/-Führung/-Entwicklung durchlässig oder verengt ist. Das Prinzip ist uralt: haben wir Bauchweh, legen wir uns die Hände an die Stelle, die schmerzt und wir empfinden meistens ein warmes Gefühl, das uns gut tut, es fliesst Energie, bei jedem Menschen unterschiedlich stark. So funktioniert auch Reiki mit einem kleinen Unterschied: durch mehrere Reiki-Einweihungen (ähnlich dem christlichen Tauf-Ritual mit Gebet und Symbolen) erhalten wir eine Art Reinigung unseres Energie Kanals und dadurch wird der Fluss der Universellen Lebensenergie um ein Vielfaches verstärkt und beschleunigt. Die Energie kommt beim Behandeln aber nicht von uns, sondern fliesst nur durch uns durch, wir werden zum Kanal und deshalb fühlen wir uns als Reiki-Gebende:r nie ausgelaugt oder leer nach einer Reiki-Anwendung. So können wir für uns selbst, unsere Lieben und sogar Tiere (und Pflanzen) einen Entspannungszustand herbeiführen, der es ermöglicht, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und hilft, zu regenerieren... Das traditionelle Usui Reiki wird über eine Meisterlinie weitergegeben und hat sich in der Praxis unter dem Einfluss sozialer Gegebenheiten, kultureller Vielfalt und persönlicher Vorlieben der Linienträger entwickelt. So gibt es u.a. Usui Shiki Ryoho-, Jikiden-, Shigon-, Karuna-, Identisches-, Autentisches, Rainbow-Reiki...Diese Systeme haben sich auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten verbreitet und trotz unterschiedlicher Techniken als effektive alternative Heilmethode etabliert, welche erfolgreich Hand in Hand mit der Schulmedizin einhergeht. Reiki hilft uns dabei, neue Kraft zu schöpfen, Schmerzen zu lindern, körperliche und seelische Blockaden zu lösen, Krankheiten vorzubeugen und die eigene Balance wiederzufinden. Heute kommt Reiki im medizinischen Alltag in nahezu allen Bereichen unterstützend zum Einsatz: vor/während und nach operativen Eingriffen, in der Notfallmedizin, Traumatherapie, Schmerztherapie, Reha-Medizin, bei chronischen Krankheitsbildern, akuten Infekten, schweren Krankheiten wie Krebs/MS/Parkinson, Angsttherapie, Burnout- und Stressbewältigung, gegen Nebeneffekte von Medikamenten/ Bestrahlung/ Chemotherapie, bei Schlafstörungen, Suchterkrankungen, in der Hospizbetreuung und Sterbebegleitung, u.v.m.Die Liste der renomierten Spitäler, Reha-Einrichtungen, Hospize, etc. auf der ganzen Welt (allein über 800 in Amerika!), die Reiki Behandlungen als Komplementärmedizin anbieten, ist lang und auch die Liste der Studien über die positven Effekte von Reiki bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern ist bedeutsam geworden. An dieser Stelle sei besonders einer Frau gedankt: Dr. Ann Baldwin (Professorin für Physiologie der University of Arizona). Man kann sie als ehemalige absolute Energie-Medizin-Skeptikerin bezeichnen. Wie das Leben aber so spielt, fand sie zufällig zum Reiki: durch ihren eigenen Labor-Umzug nach Arizona und dortigem Umbau-Lärmpegel reagierten ihre Versuchstiere extrem gestresst und verstört. Die Blutwerte Versuchssreihen ihrer Ratten wurde völlig durcheinander gebracht und unbrauchbar, da die Tiere stressbedingt u.a. extrem erhöhten Cortisolwerte aufwiesen. Ihre damalige Labor-Assistentin, die, wie sich herausstellte Reiki-Meisterin war, gab den Tieren daraufhin Reiki: die aufgeregten Ratten entspannten sich wieder und alle Werte normalisierten sich. Das brachte Frau Dr Baldwin ziemlich durcheinander. Als engagierte Wissenschaftlerin ist sie seit diesem Vorfall in unzähligen Tests, Messungen und Studien dem Phänomen der "unsichtbaren" Heilenergie nachgegangen und hat u.a. die grossangelegte Studie über die Effektivität von Reiki der Harvard Universität von 2019 mitinitiiert und -geleitet. Ihr Buch: "Reiki in Clinical Practice - A science based guide" ist über jeden Zweifel erhaben und lässt nun endlich auch den letzten Ungläubigen schweigen. Ein grosser Gewinn für die sogenannte "Beweislage" auf dem Gebiet der Energie-Medizin..
Aktuelles
In diesem kleinen Vortrag möchte ich Sie in die moderne Welt des Reiki führen, um alte "esotherische" Missverständnisse und lang gehegten Zweifel gegenüber dieser sogenannten östlichen Energie-Medizin aufzuklären. Ziel ist ein Verständnis für neue Möglichkeiten und Unterstützung der Selbstheilungskräfte durch eine weitere Art der Komplementärmedizin, die durchaus das Potenzial hat, Hand in Hand mit der Klassischen Medizin in die Zukunft zu gehen. Wenn wir ehrlich sind, ist uns doch eigentlich jedes funktionierende System recht, um heil zu sein, zu bleiben oder zu werden. Die Welt scheint momentan im chaotischen Wandel zu sein und so sind wir mehr denn je gefordert, selber auf uns zu "luege", um ein glückliches, zufriedenes und vorallem gesundes Leben zu führen. Diese Eigenverantwortung kann uns niemand abnehmen; die alten bekannten Pfade zu verlassen ist immer eine Herausforderung, die aber auch eine grosse Chance sein kann.
Der Eintritt wird Ihnen in Form eines Behandlungsgutscheins erstattet.
Ich freue mich auf Sie.

Oster Seminare Reiki 1.Grad "Shoden"
Gruppe1: 3./4.April 2026 jeweils von 13-19 Uhr
Gruppe2: 5./6.April 2026 jeweils von 13-19 Uhr
Über mich

Nicht am Ziel wird der Mensch gross, sondern auf dem Weg dahin...
Wenn ich hier persönliche Erlebnisse teile, geschieht das nicht aus einer Profilierungsneurose heraus, sondern dient dem Zweck, erstens darzustellen, dass ich als Reiki-Therapeutin sehr viele Erlebnisse und Krankheiten selbst durchlebt habe und diesen Erfahrungsschatz weitergeben kann; zweitens dem:der Leser:in Mut machen möchte, dem eigenen gesundheitlichen und spirituellen Wohl wahrhaftig und ernsthaft auf den Grund zu gehen. Es führt kein Weg daran vorbei. Reiki hat mir geholfen, schlimme psychische Erlebnisse, Familien-Traumata, eigene schwere Krankheiten, Pflege von lieben Angehörigen und Sterbebegleitung..kraftvoll durchzustehen. Reiki ist kein Wundermittel, aber eine lebenslange Partnerschaft, die in schwierigen Zeiten Bestand hat, wie ein Hafen zum "Innehalten und Auftanken" vor der nächsten abenteuerlichen Lebens-Reise...
Wer sich mit moderner Epigenetik beschäftigt hat, dem:der wird klar, dass nicht nur unsere eigenen Lebens-Erlebnisse (vom Fötus an) sondern auch die Familiengeschichte über Generationen zurück in unserer DNA abgespeichert ist (besonders Krankheiten und Traumata). Es existieren Dramen und Schmerz, die unser Leben unbewusst beeinflussen und steuern können.
Meine gesamte Familie wurde durch die beiden Weltkriege schwer traumatisiert...kleine Kinder wurden von ihren Familie aus der Not zum Arbeiten verstossen und mit fremden Menschen allein gelassen, Arbeitslosigkeit herrschte, Hungersnot, Inflation, totale Armut, mehrfach ausgebombt, auf der Flucht vor der Russischen Armee, Kriegstote, Vergewaltigungen, Trümmerfrauen, Ehemänner in Kriegsgefangenschaft...mein Vater (Jahrgang 1939 aus Berlin) floh später nochmals allein und ohne Geld 1962 vor dem Berliner Mauerbau in den „Westen“, meine Mutter war das „unerwünschte letzte“ Mädchen, das aber als treue Helferin der Familie dienen musste...mit diesem „Rucksack des Familiendrama“ kamen beide zusammen, heirateten 1962 und machten sich als Obst- und Gemüsehändler selbständig...fleissig, erfolgreich, wurden sie schliesslich sehr wohlhabend...dann kam ich 1969 zur Welt, alles war soweit schön, sie hatten leider wenig Zeit für mich als Baby...und nach 1975 stieg das viele Geld meinem Vater in den Kopf, er hörte einfach auf zu arbeiten und lebte nur noch in den Tag hinein, meine Mutter hielt zu ihm, es gab jeden Tag furchtbare Streitereien, mein Vater wurde ein kleiner Despot und Narzist, der uns psychisch unterdrückte, wir verloren alles und kamen mit Mühe und Not jeden Monat über die Runden. Wir mussten aus Scham in eine andere Stadt umziehen, lebten von Sozialhilfe, ich hatte keine Freundinnen und wurde systematisch isoliert, jahrelange Hänseleien in der Schule folgten, Second-Hand Kleider vom Roten Kreuz und Flohmarkt, meine schulischen Leistungen liessen sehr nach. Nach der Matura zügelte ich sofort weg von daheim nach Düsseldorf, es gab Mobbing auf der Arbeit, Burnout, ein Partner der mich finanziell fast ruinierte, eine schwere Virusinfektion mit Nahtod-Erfahrung, ein Partner der gewalttätig war, 2002 nahm sich mein Vater das Leben und in dieser Zeit kam Reiki in mein Leben...durch eine Therapeutin empfohlen...Es war wie das Licht am Ende des Tunnels für mich...2004 begann ich selbst meine Reiki-Ausbildung nach den traditionellen Lehren des Dr. Maikao Usui. Zu dieser Zeit bekam meine Mutter die Diagnose Parkinson, die Krankheit entwickelte sich bei ihr dramatisch schnell. Während die Welt um mich herum wieder ins Wanken geriet, gab mir Reiki die Kraft, mich trotzdem endlich von seelischen Altlasten zu befreien, Familien-Trauma zu erkennen und aufzulösen. Ich fing an, als Reiki-Therapeutin und Lehrerin zu arbeiten und begleitete nun seit über 20 Jahren viele Menschen-Schicksale (und Tiere) auf ihrem Heilungsweg. Viele bewegende Momente durfte ich erleben, Reiki wurde für mich eine wirklich grosse Herzensangelegenheit, die mich erfüllt und extrem glücklich macht. 2012 verschlug es mich in die Schweiz, ich verliebte mich in Zürich und mittlerweile lebe ich seit 8 Jahren mit meinem lieben Mann und unserer Glückskatze Frida im Domleschg.
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